Osteopathie

Osteopathie

ist eine ganzheitliche, sanfte Diagnose- und Therapieform, die mit den Händen durchgeführt wird.  Sie ist in den USA inzwischen ein anerkannter Studiengang.2014-11-28 21.11.51 Kopie

Nur wo Bewegung stattfindet, kann auch Leben sein. Außerdem beeinflussen sich Struktur und Funktion von Geweben gegenseitig. Der Begründer der Osteopathie A.T. Still hat dies mit folgendem  Beispiel erklärt: „Wenn ein Fluss fließen kann, so ist er unter normalen Umständen gesund. Versprerrt aber ein großer Ast, der am Rand liegt, den Fluss des Wassers, so wird sich die Qualität des Wassers dort verändern, bis es schließlich trüb wird und umkippt.“

Wenn die Bewegung des Körpers eingeschränkt ist, entstehen Dysfunktionen bis hin zur Krankheit. Dabei müssen die äußerlich sichtbaren Symptome noch lange nicht die Ursache für die Beschwerden sein. Der Osteopath kann mit Hilfe seiner Hände diese Bewegungseinschränkungen erspüren und auch behandeln. Wegen der Sanftheit der Techniken empfinden selbst ängstliche Tiere die Behandlung häufig als angenehm und entspannen sich dabei.

Der Osteopath behandelt Einschränkungen des Knochengerüsts, des Bewegungsapparats, des Bindegewebes, der Sehnen, der Faszien und so weiter mit sehr sanften, manuellen Techniken. Im Unterschied zur Physiotherapie ist eine osteopathische Behandlung zumeist feiner, weicher und für Außenstehende weniger sichtbar.Gelenkprüfung

Ziel ist es, die Mobilität des Körpers wieder herzustellen und die Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Die Bewegung im Gewebe ist die Voraussetzung für eine gute Durchblutung und optimalen Lymphfluss und ungestörtes Zusammenspiel der Körperfunktionen. Geringe strukturelle Veränderungen lassen sich recht schnell wieder ausbalancieren. Aber auch chronische Veränderungen können durch eine osteopathische Behandlung gelindert werden.